Eine Ausleitungskur über vier bis sechs Wochen — mit Pflanzen für Leber und Galle, Nieren, Darm sowie Haut und Lymphe.
In diesem Leitfaden habe ich für dich zusammengetragen, was mir in meinen achtzehn Jahren als Kräuterpädagogin in der Eifel am wertvollsten geworden ist — das alte, ruhige Wissen über die Pflanzen, die direkt vor unserer Haustür wachsen. Zwölf davon begleiten dich durch alle vier Jahreszeiten: frisch, wo sie frisch zu haben sind, und als getrockneter Vorrat, wenn draußen nichts wächst. Kein hektischer Trend, keine Wundermittel. Nur die Kräuter, die schon unsere Großmütter kannten — und ein Heft, mit dem du im März anfangen kannst, im Juli oder an einem nassen Novembertag.
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Dieses Büchlein ist so geschrieben, dass du es am Wochenende in Ruhe lesen und am Montag direkt damit loslegen kannst. Es begleitet dich mit alten botanischen Tafeln durch das ganze Jahr und stützt sich auf genau zwei Quellen: die beiden Heilpflanzenbücher von Ursel Bühring. Jede Angabe darin kannst du dort nachschlagen.
Löwenzahn, Schafgarbe, Erdrauch und Wegwarte für Leber und Galle. Brennnessel, Goldrute, Birke und Ackerschachtelhalm für die Nieren. Lein und Fenchel für den Darm. Stiefmütterchen und Ringelblume für Haut und Lymphe. Alle heimisch, alle mit Wirkstoffen, Mengen und Gegenanzeigen.
Trocknen unter 40 Grad, Ganzblattware statt Krüllschnitt (5 Prozent Verlust im Jahr statt 36), die Fingerprobe, Braunglas unter 18 Grad. Richtig getrocknet hält deine Ware zwei Jahre — und genau deshalb funktioniert die Kur auch im Januar.
Der gestaffelte Klassiker, die milde Bittermischung, der Durchspülungstee und der Abendtee für Haut und Darm — mit Gramm-Angaben, Ziehzeiten und Tagesmengen zum Selbstmischen.
Wie Leber und Galle, Nieren, Darm sowie Haut und Lymphe zusammenspielen — und warum eine gute Zusammenstellung alle vier anspricht, statt einen zu überfordern.
Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Wickel, den Ursel Bühring an der Freiburger Heilpflanzenschule jede Teilnehmerin selbst anlegen lässt. Was du brauchst, wie du die Tuchrolle vorbereitest, wie lange du ruhst — und wann du sie nicht anwenden solltest.
Vier Seiten durch das Jahr: Bärlauch und Löwenzahnwurzel im Frühjahr, Holunderblüte und Schafgarbe im Sommer, Wurzeln und Brennnesselsamen im Herbst, Vogelmiere und Gänseblümchen im Winter. Mit Sammelkalender.
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Kräuterpädagogin, Phytotherapeutin und Geistheilerin. Seit über 18 Jahren begleite ich Menschen auf ihrem Weg zu mehr Gesundheit, innerer Klarheit und Eigenverantwortung — mit den Pflanzen, die direkt vor unserer Haustür wachsen.
„Was fließt, kann nicht stagnieren."
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